Wirtschaftsverband der rheinisch-westfälischen papiererzeugenden Industrie

Umweltpolitisches Gespräch mit CDU-Landtagsabgeordneten bei Schoellershammer


Am 16. Februar 2018 fand bei der Papierfabrik Schoellershammer unter Beteiligung des Wirtschaftsverbandes ein Gesprächstermin zu aktuellen umweltpolitischen Themen mit der Vorsitzenden des Umweltausschusses im nordrhein-westfälischen Landtag, Frau Dr. Patricia Peill (CDU), und Herrn Dr. Ralf Nolten (CDU), Mitglied des Umweltausschusses, statt. Neben den Vertretern von Schoellershammer, Heinrich August Schoeller, Bernd Scholbrock, Armin Vetter und Alexander Stern nahm u.a. auch Matthias Simon, als Vorsitzender des IWU und stellvertretender Vorsitzender des Wirtschaftsverbandes, an dem Gespräch teil.

Heinrich August Schoeller betonte in seiner Begrüßung die Wichtigkeit von Investitionssicherheit, kalkulierbaren Genehmigungsverfahren und maßvollen umweltpolitischen Regulierungen für die Konkurrenzfähigkeit der Papierindustrie Nordrhein-Westfalens im Wettbewerb.

Bernd Scholbrock, Vorsitzender des Altpapierausschusses NRW, erläuterte den Abgeordneten zudem die große Bedeutung des Altpapierrecyclings durch die Papierindustrie in Nordrhein-Westfalen. „Eine sinnvolle Steigerung der Verwertungsquoten kann die Politik durch konsistente rechtliche Rahmenbedingungen unterstützen“ so Bernd Scholbrock. In diesem Zusammenhang sagte Frau Dr. Peill zu, sich für die Anliegen der Papierindustrie einzusetzen insbesondere bei der Fortschreibung des Ministererlasses zum Ende der Abfalleigenschaft von Altpapier.

Matthias Simon, verdeutlichte den beiden CDU-Umweltpolitikern zudem die Wichtigkeit wasserrechtlicher Bewilligungen zur Entnahme von Betriebswasser und zur sicheren Abnahme und Behandlung von Abwässern für die Papiererzeuger. Sie seien eine Grundvoraussetzung für die Investitionssicherheit von Unternehmen am Standort Nordrhein-Westfalen. Betriebswasserentnahmerechte dürften auch durch ökologische Projekte, wie z. B. die diskutierte Ausweisung von Lachsgewässern, nicht gefährdet werden, forderte Simon.