Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung hat, gefördert durch die Westfalen-Initiative und den Landschaftsverband Westfalen-Lippe, eine Studie zur demografischen und wirtschaftlichen Entwicklung Westfalens veröffentlicht. Die Untersuchung zeigt, dass die verschiedenen Gebiete Westfalens künftig vor unterschiedlichen Herausforderungen stehen und eine Kooperation bei der Entwicklung von Maßnahmen zielführend ist.
Aktuell stehen die mittelständisch geprägten Gebiete Westfalens wirtschaftlich besser da als die Regionen mit einer Großindustriegeschichte. Die Studie macht einen anhaltenden Trend zum Wechsel junger Menschen in die Städte aus, wobei inzwischen auch die urbanen Ballungszentren des Ruhrgebiets wieder an Attraktivität zulegen. Das geht zulasten ländlicher Regionen. Wenn zusätzlich die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer-Generation vermehrt in den Ruhestand gehen, droht den ländlichen Regionen eine besonders große Lücke auf dem Arbeitsmarkt. Zugleich ist der vermehrte Zuzug junger Menschen in die Städte des Ruhrgebiets keinesfalls automatisch verbunden mit der Schaffung von Wohlstand und Arbeit in der Breite.
Die Studie einsehen können Sie <link https: www.berlin-institut.org publikationen studien eine_region_viele_aussichten external-link-new-window external link in new>hier.