Am 6. Dezember hat in Düsseldorf auf Initiative von NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser ein Dialoggespräch zur TA Luft mit Beteiligung des Wirtschaftsverbandes stattgefunden. In dem Gespräch, das in Vorbereitung auf das im kommenden Jahr anstehende Bundesratsverfahren zur TA Luft angesetzt war, trugen Vertreter von BDI und unternehmer nrw die Kritikpunkte der Industrie vor. Dabei unterstrichen Sie gegenüber Umweltministerin Heinen-Esser, dass gerade das Industrieland NRW durch eine Übererfüllung von europarechtlichen Vorgaben benachteiligt werden könnte. Am Beispiel einer Papierfabrik verdeutlichte zudem Georg Pingen, Papierfabrik Julius Schulte Söhne, mögliche negative Auswirkungen – gerade für mittelständische Industrieunternehmen. Die Vertreter des Umweltministeriums sagten zu, die vorgetragenen Einwände und den Vorschlag der Industrie für ein Planspiel zu berücksichtigen und den Dialog fortzusetzen.