Die Landesregierung wird die verfügbaren Mittel zur Wiederaufforstung der in Folge des Dürresommers 2018 stark angegriffenen nordrhein-westfälischen Wälder weiter aufstocken. Das gaben Ministerpräsident Laschet und Umweltministerin Heinen-Esser im Rahmen eines gemeinsamen Termins bereits am 25. Juli 2019 bei Köln bekannt. Daneben wird die Landesregierung Maßnahmen beschließen, um den Wald künftig besser vor den Folgen des Klimawandels zu schützen.
Aktuell stehen 6,2 Millionen Euro an Sondermitteln zur Bewältigung der Schäden in den Wäldern zur Verfügung. Darüber hinaus sollen nun die Hilfen für die Wiederaufforstung von bisher gut 4 Millionen Euro auf 10 Millionen jährlich mehr als verdoppelt werden. In den nächsten zehn Jahren sollen so 100 Millionen zur Aufforstung der Schadflächen aufgebracht werden.
Die Landesregierung will zudem erreichen, dass der Beitrag des Waldes als CO2-Speicher stärker honoriert wird. Sie wird sich daher auf Bundesebene dafür einsetzen, dass die Öko-Bilanz des Waldes im Rahmen einer CO2-Bepreisung gewürdigt wird.
Am 31. Juli 2019 haben in Arnsberg die Aufnahmen zur Erhebung des Waldzustandes in Nordrhein-Westfalen begonnen. Die Erhebung dient der Erstellung des Waldzustandsberichts, der essentielle und vergleichbare Daten zur Entwicklung der Wälder liefern soll und die die Bewältigung der aktuellen Schäden durch Sturm, Trockenheit und Schädlinge unterstützen soll.
Nähere Informationen zur Mittelaufstockung für die Wiederaufforstung finden Sie <link https: www.umwelt.nrw.de presse detail news external-link-new-window external link in new>hier.
Nähere Informationen zur Erstellung des Waldzustandsberichts finden Sie <link https: www.umwelt.nrw.de presse detail news external-link-new-window external link in new>hier.